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Föhr am Abend
Dort wo die tanzenden Wellenkämme der grauen Flut
sich in abertausenden von Wimpernschlägen vereinen mit dem fernen Horizont.
Dort wo die Strahlen der geheimnisvoll untergehenden Sonne
sich mit langen Fingern den Weg durch die aufkommende Dämmerung bahnen.
Dort wo das letzte Licht des zu Ende gehenden Tages
sich wie ein Reif feengleich um das flache Land zwischen den Horizonten legt.
Dort wo die kühle Abendbrise sich anschickt mit dem salzigem Atem
der unergründlichen Watten das dunkler werdende Grün zu durchdringen.
Dort wo die nachtschwarze Landzunge das gemeinsame Spiel
der sie umgebenden Elemente am Horizont schemenhaft trennt.
Dort liegt sie, zum Greifen nah, zum Träumen bereit,
ein magisches Stück Endlichkeit in den Armen der Gezeiten:
FÖHR
st 04
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